Armenier-RheinMain/Armenische Kirche

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    Willkommen! Hier bekommen Sie Informationen über die Armenier und die Armenische Kirche sowie über das Gemeindeleben und die Aktivitäten unserer Gemeinden in RheinMain-Gebiet.

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    Armenische Gemeinde Hessen e. V. (Hanau)

    Entstehung | Zuständigkeit | Gemeindeleben | Herausforderungen | Kontaktdaten | Bankverbindungen

    Entstehung

    Im Bundesland Hessen leben etwa 1.500 bis 2.000 Armenier. Es existieren in Hessen zwei armenische Vereine: „Armenische Gemeinde Hessen e. V.“ mit Sitz in Hanau und „Armenischer Kulturverein in Hessen e. V“ mit Sitz in Frankfurt. Die Vereine wurden vor gut 35 Jahren gegründet und bei den zuständigen Amtsgerichten eingetragen.

    Die “Armenische Gemeinde Hessen e. V.“ ist eine gemeinnützige kirchlich-kulturelle Organisation der Armenier in Hessen. Sie ist Mitglied der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland mit Sitz in Köln und als solche vertritt sie die Diözese im Bundesland Hessen und unterstützt deren Arbeit und Zielrichtung. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitglieder bei deutschen kirchlichen und anderen Einrichtungen in Hessen.

    Zuständigkeit

    Die Gemeinde hat z. Z. 200 Mitgliedsfamilien, die monatlich einen Mitgliedsbeitrag entrichten. Mitglied der Gemeinde kann jeder werden, der der Armenisch-Apostolischen Kirche angehört und einen festen Wohnsitz im Gebiet der Postleitzahlen 60-61, 63 sowie 65400-65999 hat. Doch auch Armenier katholischer oder evangelischer Konfession sowie Nicht-Armenier mit einem armenischen Ehepartner können Mitglied der Gemeinde werden.

    Gemeindeleben

    Das Gemeindeleben wird vom Vorstand gestaltet, der von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt wird. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Die Gemeinde verfügt über einen Gemeindepfarrer, der vom Primas der Diözese ernannt wird. Der jetzige Gemeindepfarrer ist Archimandrit Serovpé Isakhanyan, der im Oktober 2005 vom Primas der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland, Erzbischof Karekin Bekdjian, ernannt wurde.

    Die Gemeinde verfügt über ein Gemeindehaus, das von Mitgliedern „Hay Dun“ (Armenisches Haus) genannt wird. Das Gemeindehaus „Hay Dun“ ist ein Treffpunkt vieler Armenier. Hier finden auch unterschiedlichen Gemeindeveranstaltungen statt. Unsere Landsleute haben die Gelegenheit, sich im „Hay Dun“ zu begegnen und ins Gespräch zu kommen.

    Im „Hay Dun“ werden donnerstags und freitags armenische Sprach- sowie Religionsunterricht für Jugendliche und Erwachsene angeboten.

    Die Hl. Messen (arm. Surp Badarak) finden am dritten Sonntag eines jeden Monats, um 12.00 Uhr, in der Wallonisch-Niederländischen Kirche, Französische Allee, 63450 Hanau, statt.

    Am ersten Freitag eines jeden Monats, um 19.00 Uhr, findet in der selben Kirche Abendandacht (arm. Hesgum) statt. Nach der Andacht kommen viele im Gemeindehaus zusammen, wo nach einem gemeinsamen Abendmahl ein Gesprächkreis mit biblischen und kirchlichen Themen stattfindet.

    Die Gemeinde hat einen Kirchenchor, der sich mit liturgischen Gesängen in jedem Gottesdienst beteiligt.

    Am ersten Sonntag eines jeden Monats, ab 14.00 Uhr finden im Gemeindehaus “Hay Dun” Frauentreffen statt.

    Die Gemeinde erbringt auch ihre Mitarbeit in der Ökumene. Sie beteiligt sich bei der Vorbereitung bzw. Abhaltung von verschiedenen ökumenischen Gottesdiensten sowie Durchführung von ökumenischen Veranstaltungen.

    Herausforderungen

    Als eine Diaspora-Organisation steht die Gemeinde vor den gleichen Problemen und Herausforderungen, die sie gemeinsam mit anderen nicht nur armenischen Organisationen hat. Obwohl die Mitglieder der gleichen Volksgruppe und Kirche angehören, kommen sie aus den unterschiedlichsten Ländern des Ostens (Türkei, Iran, Irak, Libanon, Syrien, Armenien), wo sie unter der Sphäre von verschiedenen kulturellen und traditionellen Einflüssen gelebt haben und den Einfluss dieser Kulturen und Traditionen sowie deren Lebensweise in sich tragen. Selbstverständlich sind auch die Möglichkeiten, ihre Identität, Sprache, Kultur, ihren Glauben zu bewahren und an nachfolgende Generationen weiterzuvermitteln, unterschiedlich gewesen. Jeder hat seine Annäherungsweise und seinen Maßstab in Bezug auf seine Volks- und kirchliche Zugehörigkeit. Für den einen ist die Sprache der wichtigste Maßstab, für den anderen das Bewusstsein der Identität, für den dritten, die Tatsache der Zugehörigkeit zum christlichen Glauben und zur Armenischen Kirche. Sicherlich führen die Meinungsunterschiede sowie der unterschiedlich angesetzte Maßstab zu Unstimmigkeiten.

    In anderen Worten, die Gemeindemitglieder stehen vor einer doppelten Integration: Gemeindeintern und -extern. In einem neuen Land und unter neuen Bedingungen werden einerseits der Identitätsbewahrung und andererseits der Integration im sozialen Umfeld neue Bedeutung beigemessen.

    Die Problematik ist weitkomplexer für die in Deutschland aufgewachsene neue Generation. Die Älteren kamen aus dem Orient, wo es Unterdrückung und Missachtung der Menschen- und Völkerrechte gab, aber zugleich auch eine eindeutige kulturelle und religiöse Unterscheidung, und unter jenen Bedingungen eine Jahrzehnte lange Gemeindeerfahrung und Verwurzelung. Anders sind die neuen Bedingungen. Unter den neuen sehr säkularisierten Bedingungen spielen die religiösen und kirchlichen Unterschiede nicht mehr die gleiche Rolle und hören auf, den gleichen Einfluss auszuüben.

    Folglich ist die größte Herausforderung und Aufgabe, die der Gemeinde gestellt ist, die folgende: Wie kann man sich in die neue Gesellschaft integrieren, aber zugleich sich selbst, seiner Identität, dem Glauben und der Kultur treu bleiben?

    Unter Berücksichtigung der neuen Realität, aber der Vergangenheit und ihrer Botschaft treu bleibend, ist die Armenische Kirche samt ihren Organisationen und Gemeinden für die armenische Diaspora im allgemeinen, aber insbesondere für die Diaspora in Deutschland weiterhin das geeignete Mittel der internen Integration. Obwohl sie die externe Integration fördert, konzentriert sie ihre Kräfte nicht nur für die Bewahrung der religiösen-kirchlichen Identität, sondern auch der Sprache und der historisch-kulturellen Identität.

    Kontaktdaten

    Postanschrift:
    Armenische Gemeinde Hessen e. V.
    Postfach 22 52, 63412 Hanau

    Gemeindehaus:
    Gemeindehaus „Hay Dun“
    Heumarkt 5, 63450 Hanau
    Tel.: 06181/24 25 3, Fax: 06181/6683929
    E-Mail: hanau@a-rm.de

    Gemeindepfarrer:
    Archimandrit Serovpé Isakhanyan
    Burgallee 45, 63454 Hanau
    Tel. 06181/2998987
    E-mail: vardaser@gmx.de

    Bankverbindungen

    - Geschäftskonto -
    Armenische Gemeinde Hessen e. V.
    Sparkasse Hanau
    BLZ 506 500 23
    Konto-Nr. 79376

    - Spendenkonto -
    Armenische Gemeinde Hessen e. V.
    Sparkasse Hanau
    BLZ 506 500 23
    Konto-Nr. 91397