Armenier-RheinMain/Armenische Kirche

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    1. Sonntag der Großen Fastenzeit

    1. Sonntag der Großen Fastenzeit:
    Sonntag des guten Lebens

    Das gute Leben: Die verlorene menschliche Freude,
    die der Menschheit nicht vorenthalten werden kann

    In der armenisch-apostolischen kirchlichen Tradition wird der Sonntag, der einer Fastenzeit vorangeht, „Sonntag des guten Lebens“ genannt (arm. Բարեկենդան), in anderen Worten, es wird auf den ursprünglichen glücklichen Zustand hingewiesen. Der Zweck des Großen Fastens ist das Wiedererlangen jenes Zustandes.

    Es ist bemerkenswert, dass die Große Fastenzeit, die Zeit der Einkehr, mit einer Erinnerung an die Gedanken der Freude beginnt. Diese sollten uns daran erinnern, dass der Mensch glücklich geboren wurde und eigentlich zu einem guten, glücklichen Schicksal bestimmt worden ist. Die Große Fastenzeit mahnt uns, warum und wie der Mensch jenes Glück verloren hat, und zeigt den Weg der Rückgewinnung auf.

    Der Zustand des Menschen heute ist weit entfernt von dem, was Gott für ihn bestimmt hatte, so dass wir entsprechend sagen können, dass er sein ursprüngliches Glück unauffindbar verloren hat. Aber der Mensch hat die ihm geschenkte Gnade nicht verloren, er kann zurückkehren und dieses Glück wieder erlangen. Nun wird uns der zweite Sonntag erklären, warum und wie der Mensch sein ursprüngliches Glück verloren hatte.

    Topics: Kirchliche Themen | Keine Kommentare »

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